Dienstag, 2. November 2010

Das Zeitzeugenkonzert
- Wenn Erinnerungen zu klingen beginnen -
Ein sinfonischer Konzertabend mit Jocelyn B. Smith, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Zeitzeugenchor.

Am 10. November 2010 findet ab 20:00 Uhr im Haus der Kulturen der Welt das Zeitzeugenkonzert statt. Das Konzert bildet den sinfonischen Höhepunkt eines seit einem Jahr andauernden Projektes. Ein 62-köpfiger Chor mit Zeitzeugen im Alter von 9 bis 90 Jahren, aus drei geschichtsträchtigen Epochen, tritt gemeinsam mit der Sängerin Jocelyn B. Smith und dem Deutschen Symphonie-Orchester (DSO) Berlin unter der Leitung des Dirigenten Prof. Bernd Wefelmeyer auf.Berlin steht nicht still. Es ist im ständigen Wandel begriffen. Wie kaum eine andere Metropole dieser Erde rückte Berlin im Laufe der Jahrhunderte regelmäßig in den Fokus der Geschichte. 1848, 1871, 1918, 1933, 1945, 1953, 1961, 1989 – ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt.Hinter den Ereignissen stehen nicht nur Fakten, sondern einzelne Schicksale und persönliche Erinnerungen. Menschen, die Geschichte hautnah er- und gelebt haben und ihre Erinnerungen mit den folgenden Generationen teilten. Sie sind die Zeitzeugen.Auf Initiative des Berliner „Yes, we can e.V.“ und mit breiter Unterstützung von Akteuren der Berliner Zivilgesellschaft, werden erstmals Zeitzeugen des Dritten Reiches, der deutschen Teilung und der Gegenwart zusammen kommen und unter Leitung des Dirigenten Prof. Bernd Wefelmeyer gemeinsam mit der gebürtigen US-Amerikanerin Jocelyn B. Smith und dem DSO Berlin ein Konzert geben. Dabei steht allgemein die Erinnerung im Vordergrund. Ohne gegenseitige Schuldzuweisungen rücken die Stücke des Berliner Komponisten Volker Schlott die Bedeutung und Kostbarkeit des Erinnerns in den Fokus. Gefördert wird das Zeitzeugenkonzert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Lottostiftung Berlin.
Freikarten an der Abendkasse oder Vorbestellung unter info@arts-work.de
Pressekontakt: Philipp McDonough unter 0176 – 623 72 647

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